Better Foodprint: Genuss, Gewissen & alberne Alliterationen

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Einige erste Blätter braun, Tage täglich weniger warm. Nur noch wenige Wochen, dann dürfen wir, womöglich final, freudig Zeit zurückdrehen. Bye bye, Sonnen-Sommer 2018! Auf Wiedersehen im nächsten Jahr?

Für Frost Fürchtende die gute Nachricht: Wärmere Sommer – das ist so gut wie sicher, gibt es in Zukunft häufiger. Aber aufgepasst: In immer mehr Menschen nistet nach wundersamer Wärme, stetem Sonnenschein, wütenden Waldbränden, erfolgreichen Eisverkäufern & betroffenen Bauern folgende fürwahr grausame Gewissheit:

Auch wenn der Sommer geht – der Klimawandel bleibt.

Schon gewusst? Ein deutsches Kind hat etwa den gleichen CO2-Fußabdruck wie eine halbe Schulklasse in Lesotho.

Schon gewusst? Ein deutsches Kind hat etwa den gleichen CO2-Fußabdruck wie eine halbe Schulklasse in Lesotho.

Für jene, die Lösungen lieben, anstatt Probleme zu perpetuieren, wäre doch zum Beispiel genau jetzt ein zauberhafter Zeitpunkt, um ein paar fabelhafte Vorsätze zu fassen. Hast Du zum Beispiel schon einmal darüber nachgedacht, den CO2-Abdruck Deines Konsums zu kompensieren? Oder vermutest Du dabei vielleicht zu viel Verzicht?

Wir von Better Foodprint wollen ohne ideologischen Zeigefinger einen Weg aufzeigen, der Nachhaltigkeit ohne Komplettverzicht ermöglicht. Wir eröffnen unseren Online-Shop deswegen mit einem superleckeren Substitut für den Klimakiller Fleisch, das während seiner Produktion sogar mehr Schaden anrichtet als bei der Gewinnung von Öl entsteht.  Unsere Salami hingegen ist bilanziell sogar nachhaltiger als ein Biosalat!

Wie das geht?

Auch Greenpeace meint: Wildfleisch ist fair, frei und gesund!

Auch Greenpeace meint: Wildfleisch ist fair, frei und gesund!

Erstens beginnen wir bei der Produktauswahl: Wir konzentrieren uns überwiegend auf maximal nachhaltiges Fleisch von Tieren, die ausschließlich in freier Natur gelebt haben, für deren Futter keine landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden, die weder mit Medikamenten noch mit Hormonen behandelt wurden: Wildfleisch, das außerdem reich an Eisen und arm an Fett ist.

Und zweitens lassen wir externe Experten ausrechnen, wie viel CO2 trotz unserem ressourcenschonenden Geschäftskonzept anfällt: Im Unternehmen (wenig, da es ohne Bürofläche auskommt), auf unseren Reisen (fast gar nichts, wir reisen zu über 95% mit BahnCard100 und Ökostrom), für unsere Verpackungen, den Transport und natürlich auch bei der Produktherstellung. Die Summe verdoppeln wir anschließend – und kaufen entsprechende Goldstandard-Klimazertifikate, zum Beispiel für Kochöfen in Kenia oder einen Windpark in Taiwan. Auf diese Weise wird doppelt so viel CO2 eingespart, wie ein Einkauf bei uns und unser Geschäftsbetrieb verursachen. Dadurch sind unsere Waren bilanziell rundum nachhaltiger als beispielsweise jene aus der flächenintensiven Biolandwirtschaft. Im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft tut die zwar mehr für Artenvielfalt und Tierwohl. Beim Klimaschutz schneiden aber beide Formen der Landwirtschaft etwa gleich schlecht ab.

Wir wissen, wie kontrovers das Thema Wildfleisch diskutiert wird – und möchten uns darüber gerne konstruktiv austauschen, zum Beispiel auf unserer Facebook-Seite. Wir glauben nämlich, dass Wildfleisch ein gutes Beispiel dafür ist, dass wirklich nachhaltige Ansätze am besten ohne ideologischen Ballast besprochen werden. In diesem Artikel werbe ich für einen differenzierten Blick auf das Thema Jagd und erläutere den Zusammenhang zum Klimawandel.

Nicht jedermanns Tanne. Bist Du jedermann?

Nicht jedermanns Tanne.
Bist Du jedermann?

In Zukunft werden wir Euch neben weiteren Spezialitäten und Geschenkideen aus Wildfleisch viele weitere Produkte anbieten, die manchmal aus überraschenden Gründen besonders nachhaltig sind. Eines steht schon für unser Weihnachtsgeschäft 2018 in moosigen Startlöchern: Unsere „Hidden Beauties“. So nennen wir Tannenbäume, die es wegen Schönheitsfehlern nicht in den Handel schaffen und meist geschreddert werden (Ja genau, wie die kleinen, gelben, flauschigen, süßen Küken). Das betrifft selbst in gut geführten Weihnachtsbaumplantagen etwa jeden 4. Baum. Eine sinnlose Ressourcenverschwendung, meinen wir! Geschmückt ist schließlich jeder Baum ein Juwel – und Schönheitsfehler bei einem Naturprodukt doch eigentlich ein Paradox.

Da wir noch ein sehr junges Unternehmen sind und vieles ausprobieren wollen, werden wir dieses Jahr nur ein limitiertes Angebot von 1.000 Bäumen zu einem kleinen Preis anbieten – frisch und mit positiver Ökobilanz aus der Natur an Deine Tür geliefert. Du willst Dir schon jetzt einen reservieren? Dann trage Dich in unseren Newsletter ein.

Und noch ein letztes bisschen Werbung in eigener Sache: Auch für Unternehmenskunden stellen wir gerne die nachhaltige Wunsch-Geschenkebox für Mitarbeiter oder Kunden zusammen.

Wir freuen uns auf alle Gourmets und Besser-Esser, die Better Foodprint als nachhaltige, klimaschützende Alternative für sich entdecken!

Und ganz zum Schluss noch ein Schachtelsatz: Bei Facebook und auf diesem Blog halten wir Euch über unsere Neuigkeiten auf dem Laufenden, tauschen uns mit Euch aus und wollen uns als frische Stimme in die Debatte um sinnvolle Nachhaltigkeit einbringen, wobei wir (folgende Formulierungen sind sehr alberne Alliterationen – nötigenfalls nicht zum Zorn lenken lassen) irren Ideologen ebenso entschlossen entgegentreten, wie wir konsequentes Klimaleugnen, gewissenlose Gier und Unlauteres (Un-)Informieren absolut ablehnen.

Los geht es Anfang Oktober – like uns ab dann bei Facebook oder trage Dich auf unserem Newsletter ein! Und natürlich freuen wir uns auch über den Austausch mit Dir in den Kommentaren zu diesem Blog!

Dein Frederik, stolzer Junggeschäftsführer von Better Foodprint